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Abteilung Chirurgische Forschung

Organisation: Forschungs-/Arbeitsgruppe

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Kooperations- und Dienstleistungsangebote

Beratungsleistungen: Prädiktive molekulare Diagnostik vererbbarer Tumoren.
Das Zentrum „Familiärer Darmkrebs“ am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden besteht seit 1997. In enger Zusammenarbeit der Abteilung Chirurgische Forschung mit der Klinik für VTG Chirurgie und dem Institut für Klinische Genetik haben wir 1997 die Sprechstunde für vererbbare Tumorerkrankungen etabliert. Seit 1999 wird unser Zentrum "Familiärer Darmkrebs" zusammen mit den fünf Zentren Bochum, Düsseldorf, Bonn, Heidelberg und München/Regensburg (Deutsches HNPCC Konsortium) im Rahmen des Modell-Verbundprojektes „Familiärer Darmkrebs“ der Deutschen Krebshilfe gefördert. Mitglieder unseres Dresdner Zentrums und Kooperationspartner dieser Projektskizze sind die Abteilung Chirurgische Forschung, das Institut für Klinische Genetik, das Institut für Pathologie, die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, die Medizinische Klinik I, die Klinik für Strahlentherapie, die Klinik für Frauenheilkunde und die Abteilung Medizinische Psychologie. Wir haben Erfahrungen gesammelt im Bereich der Gendiagnostik und bei der Beratung, bei der Vorsorge, der Betreuung und der Behandlung von Patienten mit verschiedenen Formen des familiären Darmkrebses. Unser Zentrum nimmt seit 1998 mit Erfolg an den Ringversuchen des Berufsverbandes Deutscher Humangenetiker e.V. zur Qualitätssicherung der molekulargenetischen Diagnostik bei HNPCC teil. Die Zertifizierung (Akkreditierung) unseres Zentrums „Familiärer Darmkrebs“ ist in Vorbereitung.rnrnIm Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Modellprojektes „Familiärer Darmkrebs“ erfassen wir Familien mit Verdacht auf die häufigste Form des vererbbaren Dickdarmkrebses, dem hereditären nicht-Polyposis-assoziierten kolorektalen Karzinom Syn-drom (HNPCC oder Lynch Syndrom; Gene: MSH2, MLH1, MSH6 und PMS2), diagnostizieren die ursächlichen Genmutationen mit modernsten molekulargenetischen Techniken und führen die Anlageträger einem engmaschigen Krebs-Früherkennungsprogramm zu, das im Alter von 25 Jahren beginnt und jährliche Koloskopien vorsieht.

weitere Angaben

"Molekularbiologie in der Schule".
Wir führen jährlich im Kurs Biologie der Abiturklasse des St. Benno-Gymnasiums Dresden einen Kurs 'Molekulargenetik in der Schule' durch. Im Rahmen des Schulunterrichtes am St. Benno-Gymnasiums haben wir nach dem Einverständnis der Eltern von den Schülern Mundschleimhautabstriche zur DNA-Gewinnung entnommen und eine Polymerasekettenreaktion der hochvariablen Region der mitochondrialen DNA durchgeführt. Im Anschluss daran nahmen wir eine Sanger-Sequenzierung vor und analysierten die DNA-Sequenzen der einzelnen Schüler im Vergleich. In sämtliche Techniken waren die Schüler aktiv involviert. Wir stellten die notwendigen Geräte wie Thermocycler und DNA-Sequenzierer in der Schule zur Verfügung. Darüber hinaus beschäftigten wir uns im Unterricht intensiv mit den Grundlagen der Technik und ihrer Funktion. Anhand der gewonnenen Daten diskutierten wir umfangreich Vor- und Nachteile der Molekularbiologie aus unterschiedlicher Sicht mit dem besonderen Blick auf die Anwendung in der Medizin.

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