Wie sich durch das mobile Spritzgießen neue Chancen in der Kabelkonfektionierung und der Montagetechnik ergeben
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Contributors
Abstract
Durch smarten Leichtbau hat das Team von ANYBRID die Spritzgießmaschine mobil gemacht. Nur 150 kg wiegt die Anlagentechnik von ANYBRID, weshalb Sie mit klassischer Industrierobotik kombiniert werden kann. Ziel ist es – inspiriert von klassischen Fügezangen – das Spritzgießen als Add-On in Prozessketten und Montagelinien einzusetzen. Die ANYBRID Technologie positioniert sich zwischen additiver Fertigung und dem klassischen stationären Spritzgießen. Im Automobilbau ergeben sich durch die ANYBRID Technologie in der Komponentenfertigung vielfältige Möglichkeiten Produktionen effizienter, nachhaltiger und ökonomischer zu gestalten. Einsparung von Personal, Reduzierung der Prozessschritte oder der Verzicht auf Klebstoffe sind dabei die entscheidenden Argumente für einen Einsatz dieser Technologie.
Anhand von mehreren Beispielen aus der Spritzgießmontage von Baugruppen und der Funktionalisierung von Profilen werden neue Automatisierungs-Möglichkeiten aufgezeigt, die durch eine hohe Flexibilität in der Produktion die steigende Derivatisierung im Automobilbau in den Griff bekommen. Ein Beispiel zeigt, wie bei komplexen Baugruppen auch verschiedene Profile an multiplen Positionen sequentiell spritzgießtechnisch gefügt werden können. In enger Kooperation mit REHAU sind dort Vorserienanwendungen zur Montage von Composite-Profilen bereits realisiert worden und jüngst mit dem AVK-Innovationspreis 2024 (erster Platz, Kategorie Prozesse) ausgezeichnet worden.
Ein weiteres Beispiel zeigt einen neuen hochautomatisierten Ansatz, um Profile wie etwa Kabel im additiven Spritzgießen zu funktionalisieren, um etwa Tüllen, Abstandshalter oder Dichtungen an verschiedenen Positionen aufzubringen. Hierzu kann die Technologie als Mehrkopf-System auf einer Linearachse ausgeführt werden und auch in bewegte Linienprozesse integriert werden.
Anhand von mehreren Beispielen aus der Spritzgießmontage von Baugruppen und der Funktionalisierung von Profilen werden neue Automatisierungs-Möglichkeiten aufgezeigt, die durch eine hohe Flexibilität in der Produktion die steigende Derivatisierung im Automobilbau in den Griff bekommen. Ein Beispiel zeigt, wie bei komplexen Baugruppen auch verschiedene Profile an multiplen Positionen sequentiell spritzgießtechnisch gefügt werden können. In enger Kooperation mit REHAU sind dort Vorserienanwendungen zur Montage von Composite-Profilen bereits realisiert worden und jüngst mit dem AVK-Innovationspreis 2024 (erster Platz, Kategorie Prozesse) ausgezeichnet worden.
Ein weiteres Beispiel zeigt einen neuen hochautomatisierten Ansatz, um Profile wie etwa Kabel im additiven Spritzgießen zu funktionalisieren, um etwa Tüllen, Abstandshalter oder Dichtungen an verschiedenen Positionen aufzubringen. Hierzu kann die Technologie als Mehrkopf-System auf einer Linearachse ausgeführt werden und auch in bewegte Linienprozesse integriert werden.
Details
| Original language | German |
|---|---|
| Title of host publication | PIAE EUROPE 2025 |
| Publisher | VDI Verlag, Düsseldorf |
| Pages | 629-638 |
| Number of pages | 10 |
| ISBN (electronic) | 978-3-18-102446-1 |
| ISBN (print) | 978-3-18-092446-5 |
| Publication status | Published - 2025 |
| Peer-reviewed | No |
Publication series
| Series | VDI-Berichte |
|---|---|
| Volume | 2446 |
| ISSN | 0083-5560 |
Symposium
| Title | Internationaler VDI-Kongress Plastics in Automotive Enginieering 2025 |
|---|---|
| Abbreviated title | PIAE 2025 |
| Duration | 26 - 27 March 2025 |
| Location | Congress Center Rosengarten |
| City | Mannheim |
| Country | Germany |
External IDs
| crossref | 10.51202/9783181024461-629 |
|---|---|
| ORCID | /0000-0002-8416-3311/work/181859131 |
| ORCID | /0000-0003-1370-064X/work/181859552 |