Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen: Die Einführung der Gemeinschaftsschule und Oberschule+
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Abstract
Längeres gemeinsames Lernen wird als Möglichkeit und Herausforderung im vorwiegend gegliederten deutschen Schulwesen in der Bildungspolitik sowie Bildungsforschung diskutiert. In mittlerweile acht Bundesländern wurden seit 2005 neue Schulformen mit der Bezeichnung „Gemeinschaftsschule“ etabliert, in welchen die (frühe) Segregation von Schüler:innen in Bildungsgänge nach hinten verlagert wird und alle Schulabschlüsse angeboten werden. Der Artikel skizziert knapp die Entwicklung längeren gemeinsamen Lernens der letzten 15 Jahre in Sachsen und beschreibt ausgehend von den gesetzlichen Rahmenbedingungen die sächsische Konzeption der Gemeinschaftsschule sowie der Oberschule+, welche mit der Änderung des sächsischen Schulgesetzes 2020 ermöglicht wurde. Die abschließende Bewertung legt nahe, dass sich die Etablierung längeren gemeinsamen Lernens in Sachsen unter schwierigen Bedingungen vollzieht.
Details
| Original language | German |
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| Publication status | Published - 2021 |
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External IDs
| ORCID | /0000-0002-2126-6567/work/204616360 |
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Keywords
Keywords
- Oberschule, Sachsen, Schulform, Schulsystem, Gemeinschaftsschule