Digitaler Betonbau durch additive Verfahren – Sachstand und Forschungsbedarf

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Beitragende

Abstract

Die digitale Fertigung mit Beton (DFB) ist ein sich überaus dynamisch entwickelndes Gebiet; insbesondere in den letzten fünf Jahren konnten bemerkenswerte Fortschritte erzielt werden. Die Vielfalt der verwendeten Ansätze und damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen ist überwältigend. Dieser Beitrag bietet einen kritischen Überblick über den aktuellen Sachstand auf diesem Gebiet der DFB, mit Fokus auf die additiven Fertigungsverfahren mit Beton (auch 3D-Betondruck genannt) und formuliert den bestehenden Forschungsbedarf. Neben einer Reflektion zum internationalen Stand der Entwicklung von 3D-Betondruckverfahren wird ein Klassifizierungsrahmen für DFB-Verfahren vorgestellt und die wichtigsten Begriffe definiert. Anschließend befassen sich die Autoren mit der zugehörigen Materialprüfung von druckbarem bzw. gedrucktem frischem, erhärtendem und erhärtetem Beton. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Beschreibung der geeigneten Bewehrungsarten und die Klassifizierung der technologischen Lösungsansätze zur Integration der Bewehrung in DFB-Prozesse. Schließlich werden die Besonderheiten der Konstruktion und die Bemessung von additiv gefertigten Bauteilen dargelegt und diskutiert.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)881-900
Seitenumfang20
FachzeitschriftBeton- und Stahlbetonbau
Jahrgang116
Ausgabenummer11
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Nov. 2021
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

Scopus 85114251710
ORCID /0000-0002-8256-1455/work/142241004

Schlagworte

Forschungsprofillinien der TU Dresden

ASJC Scopus Sachgebiete

Schlagwörter

  • 3D concrete printing, additive manufacturing, concrete construction, design principles, dimensioning, material testing, reinforcement integration

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