Programmieren für die Geistes- und Sozialwissenschaften

Research output: Contribution to journalResearch articleContributedpeer-review

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Abstract

Die fortschreitende Digitalisierung in den Geistes- und Sozialwissenschaften (GSW) ermöglicht und erfordert den Einsatz neuer, insbesondere quantitativer Analysemethoden. Den flexibelsten Umgang mit Daten erhalten Forschende durch Programmierkenntnisse. Typischerweise werden diese aber nicht in GSW-Studiengängen vermittelt und bestehende Lehr-/ Lernmaterialien setzen meist technisches Vorwissen voraus. Deshalb hat das virTUos-Teilprojekt ExDiMed niedrigschwellige, modular aufgebaute Selbstlernmaterialien zur Vermittlung von Codeskills in der Programmiersprache Python entwickelt, die sich spezifisch an den Bedarfen und Voraussetzungen GSW-Studierender orientieren. Die Inhalte in Form interaktiver Jupyter Notebooks stehen Lernenden wie Lehrenden als OER zur Verfügung und wurden an der TU Dresden während sechs Semestern in einem Flipped Classroom-Seminar erfolgreich erprobt und verfeinert. Mit dem Aufkommen generativer KI wurde das Angebot explorativ erweitert, um Studierende für konstruktiven KI-Einsatz beim Coden zu sensibilisieren. Unsere Evaluation zeigt, dass die Vermittlung grundlegender Programmierkenntnisse in Zeiten von KI an Relevanz gewonnen hat, da letztere nur dann als Katalysator der Codepraxis wirken kann, wenn Studierende bereits über Basics verfügen. Unser Lehr-/Lernkonzept ist mittlerweile im Masterstudiengang Digital Humanities an der TU Dresden verankert und wird auch nach Projektende weiterentwickelt.
Translated title of the contribution
Programming for the Humanities and Social Sciences

Details

Original languageMultiple
JournalLessons Learned
Volume5
Issue number2
Publication statusPublished - Jan 2025
Peer-reviewedYes

External IDs

ORCID /0000-0002-0141-9327/work/203070495
ORCID /0000-0002-3167-1670/work/203071471

Keywords

Keywords

  • Programmierkenntnisse, Python