Maßnahmen und Lösungen zur Arbeitsgestaltung für den Umgang mit der COVID-19 Pandemie: Eine systematische Analyse der Arbeit im Primär-, Sekundär- und Tertiärsektor in Deutschland

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Abstract

Arbeitsabläufe an die gesetzlichen Hygiene- und Kontaktreduktionsvorgaben anzupassen, hat zu kurzfristigen und teilweise radikalen Veränderungen in der Arbeitswelt geführt. Im Rahmen des Forschungsvorhabens COVID19LL wurde basierend auf 52 Interviews mit Unternehmens- und Organisationsvertretungen analysiert, welche pandemiebedingten Veränderungen im Kontext der Arbeit überregional und sektorenübergreifend auftreten, wie diese zu bewerten sind und welche neuen Arbeitsweisen sich auch in einer postpandemischen Zeit bewähren könnten. Im Einklang mit anderen Untersuchungen konnten eine steigende Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit, eine Beschleunigung der Digitalisierung von Arbeitsprozessen sowie Auswirkungen auf die Führungskultur festgestellt werden. Weitere zentrale Erfahrungen beziehen
sich auf die Anpassung interner und externer Kommunikationsprozesse sowie den operativen Umgang mit krisenbedingten Herausforderungen. Anhand der gesammelten Daten wurden Handlungsempfehlungen für Unternehmen in Form von normativ-narrativen Szenarien abgeleitet.
Praktische Relevanz: Die vorgestellten Ergebnisse zeigen in der Praxis erfolgreich umgesetzte Maßnahmen zur Bewältigung der krisenbedingten Herausforderungen sowie Ansätze für die künftige Weiterentwicklung von Arbeitsformen. Die Maßnahmen werden durch die Darlegung erforderlicher Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren kontextualisiert, wodurch
der Transfer in andere Unternehmen und Wirtschaftszweige gefördert wird.

Details

Original languageGerman
JournalZeitschrift für Arbeitswissenschaft : ZfA
Volume2021
Issue number75
Publication statusPublished - 2021
Peer-reviewedNo

Keywords

Keywords

  • COVID19, Pandemiebewätigung, Arbeitsorganisation, mobiles Arbeiten