Epistemische Ungerechtigkeit
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Contributors
Abstract
Die maßgeblich von Miranda Fricker in Epistemic Injustice – Power and the Ethics of Knowledge (2007) geprägte Theorie epistemischer Ungerechtigkeit vereint in ihrer Betrachtung epistemische und moralische Dimensionen in Wissensprozessen. Einerseits beleuchtet sie Herausforderungen des Wissens im Kontext von Unterdrückung und struktureller Ungerechtigkeit, die uns aufgrund unserer sozialen Positionierung widerfahren. Andererseits zeigt sie auf, welche Ungerechtigkeiten uns insbesondere in unserer Eigenschaft als wissende Subjekte widerfahren können. Es geht also um grundlegende Fragen wie: Wem wird geglaubt? Wer wird verstanden? Und wie sind unsere sozialen Wissensprozesse von Machtverhältnissen durchzogen und verzerrt? Frickers ursprüngliche Theorie unterscheidet dabei zwischen zwei Arten der epistemischen Ungerechtigkeit, testimoniale und hermeneutische Ungerechtigkeit, die im weiteren Verlauf der Debatte produktiv kritisiert und erweitert wurden.
Details
| Original language | German |
|---|---|
| Title of host publication | Feministische Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie |
| Editors | Jasmin Trächtler |
| Publisher | J.B. Metzler |
| Pages | 77–82 |
| Number of pages | 6 |
| ISBN (electronic) | 978-3-662-71119-4 |
| ISBN (print) | 978-3-662-71118-7 |
| Publication status | Published - 2025 |
| Peer-reviewed | No |
Publication series
| Series | fem.phil | Gegenwärtige feministische Philosophie |
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External IDs
| Mendeley | 6e3b2ddb-cf80-3d03-be81-6b85c89eec9f |
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