CO2-Neutralität und Effizienz – die Kombination zweier Verdrängungsmaschinen für nachhaltigen Fahrspaß
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Contributors
Abstract
Die Entwicklung von zukünftigen Motorradantriebssträngen kann vor dem
Hintergrund der CO2-Neutralität in verschiedene Richtungen gedacht werden.
Eine Reduktion von Hubraum und Spitzenleistung führt automatisch
zu einer wirkungsgradgünstigen Lastpunktverschiebung, reduziert aber potentiell auch die Attraktivität im Sinne des Fahrspaßes möglicher Käufer.
Zur Beibehaltung der derzeitigen Spitzenleistungen wird in dem vorgestellten
Konzept ein Downsizing-Konzept mithilfe eines Spiralladers sowohl
rechnerisch als auch experimentell umgesetzt und analysiert.
Der Schwerpunkt in diesem Beitrag liegt auf der strömungsmechanischen
Kopplung der zwei beschriebenen Maschinen, welche beide nach dem Verdrängungsprinzip arbeiten. Der eingesetzte Spirallader der Firma Handtmann fördert mit zwei zueinander symmetrischen Auslassstößen pro Umdrehung ein Luftvolumen in Richtung des Reihenzweizylinder Verbrennungsmotors, welcher in asymmetrischen Abständen dieses Luftvolumen abnimmt. Insbesondere Fragestellungen zur Übersetzung, zum Synchronlauf sowie zur Winkelpositionierung zwischen den zwei Aggregaten müssen dabei unter Berücksichtigung mehrerer Parameter ausgelegt werden. Dazu gehören der kombinierte Wirkungsgrad beider Maschinen aber auch die in Zyklenschwankungen zu erkennende Stabilität und Laufruhe. Eine maßgebliche Ursache für diese Zyklenschwankungen liegt in der Zylinderfüllung, welche durch den Verlauf des Saugrohrdruckes im Bereich des Ladungswechsels beeinflusst wird.
Hintergrund der CO2-Neutralität in verschiedene Richtungen gedacht werden.
Eine Reduktion von Hubraum und Spitzenleistung führt automatisch
zu einer wirkungsgradgünstigen Lastpunktverschiebung, reduziert aber potentiell auch die Attraktivität im Sinne des Fahrspaßes möglicher Käufer.
Zur Beibehaltung der derzeitigen Spitzenleistungen wird in dem vorgestellten
Konzept ein Downsizing-Konzept mithilfe eines Spiralladers sowohl
rechnerisch als auch experimentell umgesetzt und analysiert.
Der Schwerpunkt in diesem Beitrag liegt auf der strömungsmechanischen
Kopplung der zwei beschriebenen Maschinen, welche beide nach dem Verdrängungsprinzip arbeiten. Der eingesetzte Spirallader der Firma Handtmann fördert mit zwei zueinander symmetrischen Auslassstößen pro Umdrehung ein Luftvolumen in Richtung des Reihenzweizylinder Verbrennungsmotors, welcher in asymmetrischen Abständen dieses Luftvolumen abnimmt. Insbesondere Fragestellungen zur Übersetzung, zum Synchronlauf sowie zur Winkelpositionierung zwischen den zwei Aggregaten müssen dabei unter Berücksichtigung mehrerer Parameter ausgelegt werden. Dazu gehören der kombinierte Wirkungsgrad beider Maschinen aber auch die in Zyklenschwankungen zu erkennende Stabilität und Laufruhe. Eine maßgebliche Ursache für diese Zyklenschwankungen liegt in der Zylinderfüllung, welche durch den Verlauf des Saugrohrdruckes im Bereich des Ladungswechsels beeinflusst wird.
Details
| Original language | German |
|---|---|
| Title of host publication | Aufladetechnische Konferenz Dresden |
| Place of Publication | Dresden |
| Number of pages | 30 |
| Publication status | Published - Sept 2024 |
| Peer-reviewed | No |