(An-)HALT(ung[en]) für wen? Architektur-Attitüden per materiellem Wahnsinn ohne Generalprobe, dafür mit Fallnetz: Hinterher (gebaut) sehen wir es (besser)

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Abstract

In „Haltung“ steckt „Halt!“ – Müssen wir diese (An-)HALT(ung[en]) loslassen, sie
wie Bremsen zum Weiterkommen-Können lösen, damit wir ‚unange-HALTEN‘ auf die Agora mit dem Überblick auf das Mögliche gelangen können? Ja. Wir starten mit dem Rangieren von Grundhaltungen. Dann kurven wir über drei große Kunst-Alpen. Als Filme laufen "Architektur: Zwischen Kunst und Handwerk vergessen?", das "Architekt*innen-Fadenspiel" sowie das "Häuserquartett der Seltsamkeiten". Der Denkmalpflege-Service an Bord bietet Substanz-Diät, Umnutz-Buffet und vollfleischiges Geschichtenerfinden an. Bergab rast der Zug durch Heidi-Land, Katalog-Hausen und ‚Städte ohne Eigenschaften‘ nach Identitätistan. Dort nehmen wir Haltungen an sich ein, fragen nach Wirkungen für uns und handeln so ‚als ob‘. Auf dem Jetztzeit-Kopfbahnhof mit Bahnsteigen zu autobiografischen Fiktionen laufen widersprüchliche Durchsagen zu Mittelmaß, Selbstbeweis und Handlungsverzicht.

Details

Original languageGerman
Title of host publicationHALTUNG(en). Perspektiven auf die Selbst-Positionierung der Theatervermittlung
EditorsMatthias Spaniel , Dorothee Wieser
Place of PublicationMünchen
Publisherkopaed
Pages165-180
Number of pages16
ISBN (print)978-3968480275
Publication statusPublished - 2021
Peer-reviewedYes