Grammatikographische Gelehrtennetzwerke im Umbruch
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Beitragende
Abstract
Im Beitrag stehen die Bemühungen Wilhelm von Humboldts im frühen 19. Jahrhundert im Mittelpunkt, sich im internationalen grammatikographischen Gelehrtennetzwerk zur Dokumentation indigener Sprachen Nordamerikas zu positionieren. Diskutiert wird diese Frage auf der Basis von Humboldts Korrespondenz mit Peter Stephen Duponceau und John Pickering im Hinblick auf die Verfügbarkeit von David Zeisbergers Grammatik des Delawarischen. Grundsätzlich werden dabei zum einen die Herausforderungen des Wissenstransfers durch geografische Distanzen, kulturelle und sprachliche Barrieren und die Beschaffenheit der handschriftlichen Materialien herausgearbeitet. Zum anderen wird gezeigt, wie stark der Wissensaustausch von einzelnen Akteur:innen und ihrer jeweiligen Agenda im sich etablierenden Wissenschaftssystem abhing, und auch politische Interessen, wie das zunehmend selbstbewusste Auftreten der American Philosophical Society, den Wissenstransfer beeinflussten. Grundlegend für den Beitrag sind die Präsentationen auf der Tagung „Hallescher und Herrnhuter Pietismus“ (November 2023) und der GGSG2024.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 7–25 |
| Seitenumfang | 19 |
| Fachzeitschrift | Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte : GGSG |
| Jahrgang | 16 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 1 Aug. 2025 |
| Peer-Review-Status | Nein |
Externe IDs
| ORCID | /0000-0003-4046-3993/work/197317181 |
|---|---|
| Mendeley | 704ad7d2-1eba-3672-8157-2fbd48e10bd8 |
Schlagworte
Schlagwörter
- Grammatikographie, Gelehrtennetzwerke