"Do not disrupt me". Homo ludens und KI in Interaktion in "The Captain"

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Abstract

Einer der Wesenskerne von Science Fiction ist, dass Modelle von (humanoiden) Gesellschaften konfiguriert und auserzählt werden können, ohne dass diese Denkmodelle und Gedankenspiele Konsequenzen für unser heutiges Miteinander hätten – häufig werden deshalb für uns geltende Regeln & Gesetzmäßigkeiten bewusst außer Kraft gesetzt und/oder disruptiv ver- und gestört. Gleiches gilt für das Spiel. Auch dessen Eigengesetzlichkeit macht es möglich, Disruptionen zu erleben, ohne selbst davon betroffen zu sein, selbst wenn man als handelnder Agent in hohem Maße involviert und für seine Entscheidungen verantwortlich ist. Deshalb ist vielleicht das Science-Fiction-Spiel der Ort, an dem in besonderem Maße disruptives Potential schlummert.

In unserem Talk auf der Tagung Disruptive Imaginations (15. bis 19. August 2023, TUD) setzen wir uns mit dem Spiel The Captain auseinander. Wir konzentrieren uns dabei auf die allgegenwärtige KI, die menschliches Leben prägt, unterstützt, stört, und die durch den Menschen genutzt, geprägt und zerstört wird. Über allem steht eine Ethik, deren moralische Prinzipien der Spieler als Akteur selbst bestimmt – allein im All ist es auch einfacher, verantwortlich oder verantwortungslos zu sein.

Details

OriginalspracheDeutsch
PublikationsstatusVeröffentlicht - 14 Aug. 2023
Peer-Review-StatusNein

(Fach-)Tagung

TitelGemeinsame Jahrestagung der Science Fiction Research Association & Gesellschaft für Fantastikforschung 2023
UntertitelDisruptive Imaginations
KurztitelSFRA/GFF 2023
Dauer15 - 19 August 2023
Webseite
BekanntheitsgradInternationale Veranstaltung
OrtTechnische Universität Dresden
StadtDresden
LandDeutschland

Schlagworte