Dem botanischen Artenschutz spielerisch begegnen: Deutschland trägt Verantwortung für Rotbuche, Pfingst-Nelke & Co.

Publikation: Spezielle Publikationen/BeiträgeSonderbeitrag/Feuilleton (Feature)BeigetragenBegutachtung

Beitragende

Abstract

In ihrer funktionellen Rolle als Primärproduzenten sind Pflanzen essenziell für stabile Ökosystemprozesse und stellen die Grundlage für unzählige Lebensformen dar. Allerdings sind durch den anthropogenen Biodiversitätsverlust ca. 2000 der in Deutschland vorkommenden Landpflanzenarten zumindest gefährdet. Für die Prioritätensetzung im Artenschutz etablierte das Bundesamt für Naturschutz das Konzept der Verantwortungsarten. Fehlendem botanischem Interesse kann mit lebensweltorientierten Lernumgebungen zur Biodiversitätsbildung entgegengewirkt werden. Vielversprechende Methoden hierzu liegen im Gamebased Learning. Dementsprechend wurden an der JGU Mainz eine Educational Escape Game-Rallye für das Lernen im Botanischen Garten und an der TU Dresden ein Educational Escape Game und ein Mystery für das Lernen im Klassenraum zur Gefährdung und zum Schutz von Verantwortungsarten entwickelt und erprobt. Lernende, die die Games gespielt haben, berichten von Spaß bereitenden, aktivierenden und lehrreichen Erfahrungen, die zur Auseinandersetzung mit der Thematik anregen und Interesse für die Botanik hervorrufen.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten341–349
Seitenumfang9
Band55
Ausgabenummer4
FachzeitschriftBiologie in unserer Zeit
PublikationsstatusVeröffentlicht - Okt. 2025
Peer-Review-StatusJa
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Externe IDs

Scopus 105025672981
ORCID /0000-0002-6406-851X/work/202354412
ORCID /0009-0003-4565-9191/work/202354439
ORCID /0000-0002-9035-4130/work/202354469

Schlagworte

Schlagwörter

  • Verantwortungsarten, Artenvielfalt, Botanischer Garten, Biodiversitätsschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Educational Escape Game, Mystery, Game-based Learning, Lernspiel