Zielorientierte Jagd im Wald
Publikation: Beitrag zu Konferenzen › Wissenschaftliche Vortragsfolien › Beigetragen
Beitragende
Abstract
Vor 20 Jahren wurde das Konzept der „Zielorientierten Jagd im Wald“ (ZIORJA) ent-
worfen, seitdem mehrfach erfolgreich überprüft und fand seit 2012 Eingang in das Jagdrecht. Ausgangssituation war der Bedarf, jagdliche Vorgehensweisen an die Ziele der WaldeigentümerInnen als InhaberInnen des Jagdrechtes anzupassen, ohne dafür Ausnahmegenehmigungen zu benötigen. Zudem gab und gibt es große Defizite, den Stand des Wissens, insbesondere zu Zielstellungen in Wäldern, zur Wildbiologie und Wildökologie sowie zur Jagdwissenschaft im Jagdrecht abzubilden. Es ist unmöglich, die heutige Zielstellungsvielfalt in Wäldern mit jeweils spezifischen oder engen jagdrechtlichen Rahmenvorgaben zu bedienen, ohne dass es ständig zu Konflikten kommt. Bei ZIORJA werden deshalb nur rechtliche Grenzen gesetzt, die durch wissenschaftliche Untersuchungen begründet oder wegen der menschlichen Ethik notwendig sind. Die InhaberInnen des Jagdrechtes können dann zusammen mit den von ihnen gebundenen Jagdausübungsberechtigten die jeweils individuellen jagdlichen Vorgehensweisen innerhalb dieser weiten rechtlichen Rahmen frei wählen. Kernpunkte von ZIORJA sind umfassende Synchronisationen von Jagdausübungs- und Erlegungszeiten, echte Jagdruhezeiten für sehr große Flächen, selbstregulierende Systeme, wie z. B. bei Notzeiten und Fütterungen. Die Bürokratie wird auf das wirklich Notwendige beschränkt.
worfen, seitdem mehrfach erfolgreich überprüft und fand seit 2012 Eingang in das Jagdrecht. Ausgangssituation war der Bedarf, jagdliche Vorgehensweisen an die Ziele der WaldeigentümerInnen als InhaberInnen des Jagdrechtes anzupassen, ohne dafür Ausnahmegenehmigungen zu benötigen. Zudem gab und gibt es große Defizite, den Stand des Wissens, insbesondere zu Zielstellungen in Wäldern, zur Wildbiologie und Wildökologie sowie zur Jagdwissenschaft im Jagdrecht abzubilden. Es ist unmöglich, die heutige Zielstellungsvielfalt in Wäldern mit jeweils spezifischen oder engen jagdrechtlichen Rahmenvorgaben zu bedienen, ohne dass es ständig zu Konflikten kommt. Bei ZIORJA werden deshalb nur rechtliche Grenzen gesetzt, die durch wissenschaftliche Untersuchungen begründet oder wegen der menschlichen Ethik notwendig sind. Die InhaberInnen des Jagdrechtes können dann zusammen mit den von ihnen gebundenen Jagdausübungsberechtigten die jeweils individuellen jagdlichen Vorgehensweisen innerhalb dieser weiten rechtlichen Rahmen frei wählen. Kernpunkte von ZIORJA sind umfassende Synchronisationen von Jagdausübungs- und Erlegungszeiten, echte Jagdruhezeiten für sehr große Flächen, selbstregulierende Systeme, wie z. B. bei Notzeiten und Fütterungen. Die Bürokratie wird auf das wirklich Notwendige beschränkt.
Details
(Fach-)Tagung
| Titel | 2026 Jubiläums-Tagung der Vereinigung der Wildbiologen und Jagdwissenschaftler Deutschlands e.V. |
|---|---|
| Untertitel | Wildtiere - zwischen Ideologie und Empirie |
| Kurztitel | VWJD-Jubiläums-Tagung 2026 |
| Dauer | 18 - 22 März 2026 |
| Bekanntheitsgrad | Nationale Veranstaltung |
| Ort | Technische Universität München |
| Stadt | Freising |
| Land | Deutschland |
Externe IDs
| ORCID | /0009-0007-3420-4019/work/209581919 |
|---|
Schlagworte
Forschungsprofillinien der TU Dresden
Schlagwörter
- Jagdzeitensynchronisation, Wildmanagement, Waldverjüngung, Jagdrecht