Was braucht es, um forschungsfit zu sein? Fokusgruppendiskussionen mit Hausärzt*innen und Medizinischen Fachangestellten

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Beitragende

  • Florian Wolf - , Friedrich-Schiller-Universität Jena (Autor:in)
  • Merle Klanke - , Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Autor:in)
  • Astrid Alexandra Klein - , Medizinische Klinik und Poliklinik III, Bereich Allgemeinmedizin (Autor:in)
  • Doreen Kuschick - , Charité – Universitätsmedizin Berlin (Autor:in)
  • Heidrun Lingner - , Medizinische Hochschule Hannover (MHH) (Autor:in)
  • Susanne Löscher - , Universität Duisburg-Essen (Autor:in)
  • Stefanie Stark - , Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Autor:in)
  • Karola Mergenthal - , Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Autor:in)

Abstract

Hintergrund: Allgemeinmedizinische Institute und Forschungspraxennetze stehen fortwährend vor der Herausforderung, wie sie hausärztliche Praxisteams an Forschungsvorhaben aktiv und nachhaltig beteiligen können. In Deutschland gibt es derzeit keine standardisierten Research-ready-Kriterien.
Fragestellung: Was braucht es aus der Sicht von hausärztlichen Praxisteams, um an Forschungsprojekten teilnehmen zu können?
Material und Methoden: Drei Fokusgruppendiskussionen wurden mit insgesamt
13 Hausärzt*innen (HÄ) und 12 Medizinischen Fachangestellten (MFA) im
Februar und März 2023 durchgeführt. Die Voraussetzungen für eine empfundene
Forschungseinsatzfähigkeit („research readiness“) wurden im Rahmen von drei
Studiendesigns erfragt und diskutiert. Anhand der Beobachtungsprotokolle und der Whiteboardaufzeichnungen erfolgte eine qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Ergebnisse und Diskussion: Es konnten sowohl studienspezifische als auch studienübergreifende Voraussetzungen identifiziert werden. Um sich forschungsfit zu fühlen, benötigen HÄ und MFA nicht nur die Unterstützung und Koordination durch die Studienverantwortlichen. Auch die eigene Bereitschaft und entsprechende Ressourcen müssen innerhalb des Praxisteams vorhanden sein. Die Erkenntnisse der Diskussionsrunden fließen in die Erstellung eines Research-ready-Konzepts für Forschungspraxennetze in Deutschland ein.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)139-146
Seitenumfang8
FachzeitschriftZeitschrift fur Allgemeinmedizin
Jahrgang101
Frühes Online-Datum19 Nov. 2024
PublikationsstatusVeröffentlicht - Apr. 2025
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

Mendeley 2bf1a9cd-c229-336e-aa36-e9a03e4055d1

Schlagworte

ASJC Scopus Sachgebiete

Schlagwörter

  • Attitudes, Practice-based research network, Prerequisites, Primary care, Research participation