Waldbrandvorbeugung in Deutschland - Status quo und Empfehlungen

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Beitragende

Abstract

Waldbrände haben in Deutschland in der natürlichen Waldentwicklung keine Bedeutung. Aufgrund der negativen Auswirkungen von Waldbränden auf die Umwelt gilt es, diese zu vermeiden oder schnellstmöglich zu stoppen, mit gleichzeitiger technischer Weiterentwicklung und Naturschutz dient. Waldentwicklungen mit technischen Lösungen zur Waldbrandvermeidung und Waldbrandbekämpfung in den letzten Jahrzehnten eine allgemeine Abnahme des Waldbrandgeschehens bewirkt. Im aktuell erreichten, niedrigen Waldbrandniveau in Deutschland gelingt es in 99 % aller Fälle, die Brände innerhalb von 10 min zu orten, 15 min nach Alarmierung die Brandbekämpfung aufzunehmen und die Brandflächen nach spätestens zwei Stunden auf eine Fläche von maximal einem Hektar zu begrenzen. Es bestehen gute Chancen, dieses Niveau auch bei Waldveränderungen infolge des Klimawandels halten zu können. Ausnahmen gibt es auf Kampfmittelverdachtsflächen und Bergbaufolgelandschaften, weil die Brandbekämpfung dort durch große Sicherheitsabstände oder Verbote zu entwickeln oder unmöglich ist. Hier gilt es, bewährte Waldbrandvorbeugung umzusetzen bzw. neue Lösungen für die Waldbrandbekämpfung zu entwickeln.

Details

OriginalspracheDeutsch
Aufsatznummer7
Seiten (von - bis)314-322
Seitenumfang9
FachzeitschriftNatur und Landschaft : Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege
Jahrgang101
Ausgabenummer7
PublikationsstatusVeröffentlicht - 30 Mai 2026
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

ORCID /0009-0007-3420-4019/work/219975260
Scopus 105046076363

Schlagworte

Schlagwörter

  • Waldbrand – Waldbrandvorbeugung – Feuermanagement – Waldbrandprognose – Waldbrandüberwachung – Waldentwicklung – Waldumbau, Forest fire management, Forest fire observation, Forest fire prevention, Forest development, Forest fire forecast, Forest transformation, Forest fire