Vergleich direkter prädiktiver Regelungsstrategien für den Einsatz in einem linearen PM-Synchrongenerator
Publikation: Hochschulschrift/Abschlussarbeit › Diplomarbeit
Beitragende
Abstract
Der thermohydraulische Lineargenerator (THLG), der in einem Kooperationsprojekt der Professuren für Elektrische Maschinen und Antriebe sowie Baumaschinen und Fördertechnik an der TU Dresden entwickelt wird, erfordert eine präzise Kraftstellung bei gleichzeitig hohen Regeldynamiken. Zur Erfüllung dieser Anforderungen behandelt die vorliegende Arbeit modellprädiktive Regelungsverfahren für den eingesetzten
permanenterregten Synchronlineargenerator (PMLSG), die mit den weit verbreiteten Verfahren der feldorientierten Regelung (FOC) und der direkten Kraftregelung (DFC) verglichen werden. Dabei erfolgt eine Untersuchung und Weiterentwicklung veröffentlichter Verfahren, deren Eignung für den Einsatz im Betriebsregime des ungefesselten Verbrennungsprozesses nach einer Implementierung in Simulink simulativ nachgewiesen wird. Hinsichtlich der bei gleicher Abtastfrequenz im Vergleich zu pulsweitenmodulierten Verfahren reduzierten mittleren Schaltfrequenz, die bei direkten Verfahren zu einer erhöhten Kraftverzerrung führt, wird sowohl der Betrieb bei gleichen Abtastfrequenzen als auch bei gleichen mittleren Schaltfrequenzen untersucht. Ferner ist aufgrund der gegenüber der feldorientierten Regelung und der direkten Kraftregelung erhöhten Parameterabhängigkeit eine ausführliche Parametereinflussanalyse folgerichtig, da bei der Modellbildung festgelegte Näherungen zu Abweichungen zwischen Modell und Realität führen. Dabei zeigt sich, dass der Einsatz von prädiktiven Regelungsverfahren im THLG auch bei den zu erwartenden Abweichungen infolge hoher Regeldynamiken, niedrigen Umrichterverlusten und hinreichend geringen Kraftrippeln vielversprechend ist.
permanenterregten Synchronlineargenerator (PMLSG), die mit den weit verbreiteten Verfahren der feldorientierten Regelung (FOC) und der direkten Kraftregelung (DFC) verglichen werden. Dabei erfolgt eine Untersuchung und Weiterentwicklung veröffentlichter Verfahren, deren Eignung für den Einsatz im Betriebsregime des ungefesselten Verbrennungsprozesses nach einer Implementierung in Simulink simulativ nachgewiesen wird. Hinsichtlich der bei gleicher Abtastfrequenz im Vergleich zu pulsweitenmodulierten Verfahren reduzierten mittleren Schaltfrequenz, die bei direkten Verfahren zu einer erhöhten Kraftverzerrung führt, wird sowohl der Betrieb bei gleichen Abtastfrequenzen als auch bei gleichen mittleren Schaltfrequenzen untersucht. Ferner ist aufgrund der gegenüber der feldorientierten Regelung und der direkten Kraftregelung erhöhten Parameterabhängigkeit eine ausführliche Parametereinflussanalyse folgerichtig, da bei der Modellbildung festgelegte Näherungen zu Abweichungen zwischen Modell und Realität führen. Dabei zeigt sich, dass der Einsatz von prädiktiven Regelungsverfahren im THLG auch bei den zu erwartenden Abweichungen infolge hoher Regeldynamiken, niedrigen Umrichterverlusten und hinreichend geringen Kraftrippeln vielversprechend ist.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Qualifizierungsstufe | Dipl.-Ing. |
| Gradverleihende Hochschule | |
| Betreuer:in / Berater:in |
|
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2016 |
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