Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum sowie Impfverhalten von Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen in Sachsen-Anhalt

Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Forschungsartikel › Beigetragen › Begutachtung

Beitragende

Abstract

Rauchen, Alkoholkonsum und fehlende körperliche Aktivität sind in unterschiedlichen medizinischen Berufsgruppen ein gesundheitsschädigendes Problem. Schwerpunkt der Untersuchung sollen Krankheitsrisiken und gesundheitsfördernde Maßnahmen bei Gesundheits- und Krankenpflegeschülern in Sachsen-Anhalt sein. Ein validiertes Fragebogeninstrument wurde an alle 23 staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Sachsen-Anhalts ausgegeben, wovon sich 22 Schulen an der Studie beteiligten. Von insgesamt 1.379 Gesundheits- und Krankenpflegeschülern beteiligten sich 962 (Rücklaufquote 69,8%). Die Raucherquote lag bei 53,5% und 24,1% der Auszubildenden erreichten einen hohen TOAM–Wert für den
Alkoholkonsum. Dabei wiesen signifikant mehr weibliche als männliche Auszubildende ein gesundheitsgefährdendes Trinkverhalten auf. Eine Hochrisikogruppe für gesundheitsschädigendes Verhalten (Alkohol, Nikotin, illegale Drogen) konnte nicht gefunden werden. Es zeigten sich partiell Defizite im Gesundheitsverhalten der befragten Gesundheits- und Krankenpflegeschüler. Gezielte gesundheitsfördernde Maßnahmen im WHO-Settingansatz, wie zum Beispiel rauchfreie Krankenhäuser, wären geeignet in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen das Bewusstsein für Gesundheitsgefährdungen zu
schaffen.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)127-131
Seitenumfang5
FachzeitschriftHeilberufe. HeilberufeScience
Jahrgang1
Ausgabenummer4
PublikationsstatusVeröffentlicht - Nov. 2010
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

researchoutputwizard legacy.publication#35494

Schlagworte

Schlagwörter

  • Gesundheitsverhalten