Solarsysteme in Bestandsfassaden

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Abstract

Um die globalen Ziele in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu erreichen, spielt gerade der Gebäudesektor eine wichtige Rolle. Dazu stellte die deutsche Bundesregierung ein umfassendes Energiekonzept auf. Dessen Schwerpunkte sind neben der Energieeinsparung und Reduktion der Treibhausgasemissionen auch die dauerhafte Umstellung auf die Energieversorgung aus nachhaltigen Energiequellen. Aktive Solartechnologie, wie Photovoltaik, bietet sich hier besonders an, da diese in die Gebäudehülle integrierbar sind. Zudem können sie klassische Bauelemente und Baumaterialien substituieren und verringern damit den Ressourcenverbrauch. Selbst nach energetischen Sanierungen ist der Energiebedarf von Bestandsgebäuden meist höher als im Neubau.
Verantwortlich dafür sind vor allem die vorhandenen baukonstruktiven Strukturen und Materialien. Wärmebrücken zum Beispiel erhöhen deutlich den Transmissionswärmeverlust, was eine Erreichung des heutigen Energiestandards sehr aufwendig und teuer macht. Mit den derzeitigen Anstrengungen kann es folglich nicht gelingen, den Gesamtenergieverbrauch unter wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen zu reduzieren. Gelingen kann dies nur, wenn Teile des Gebäudes zur Energiegewinnung aktiviert werden. Dieser Beitrag soll die Integration von Solarsystemen, Photovoltaik im Speziellen, in Bestandsfassaden näher erläutern und zeigen, wie diese beispielhaft an Bestandsgebäuden umgesetzt werden können.

Details

OriginalspracheDeutsch
TitelDenkmal und Energie 2020
Redakteure/-innenBernhard Weller, Leonie Scheuring
Herausgeber (Verlag)Springer Vieweg, Wiesbaden
Seiten217-228
Auflage1
ISBN (elektronisch)978-3-658-28753-5
ISBN (Print)978-3-658-28752-8
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2020
Peer-Review-StatusJa

(Fach-)Tagung

TitelDenkmal und Energie 2020
UntertitelEnergieeffizienz, Nachhaltigkeit und Nutzerkomfort
Dauer10 Februar 2020
BekanntheitsgradNationale Veranstaltung
OrtZentrum für Umweltkommunikation
StadtOsnabrück
LandDeutschland