Simulationsgestützte Entwicklung von Mehrlagengeweben für High- Tech-Anwendungen
Publikation: Spezielle Publikationen/Beiträge › Sonderbeitrag/Feuilleton (Feature) › Beigetragen › Begutachtung
Beitragende
Abstract
Die numerische Simulation hilft bei der Analyse textiler Strukturen. Zudem unterstützt sie die technische Entwicklung verschnittfreier und endkonturgerecht gewebter 3D-Preformen, was die Voraussetzung für einen einstufigen Fertigungsprozess ist (direktes Preforming). Der simulationsgestützte Entwicklungsprozess reduziert nicht nur die Trial-and-Error- Versuchsreihen, sondern sagt auch die Grenzen der aktuellen Technik voraus. Die Flexibilität der Maschinentechnik ermöglicht die Herstellung mehrlagiger und stark anisotroper Preformen für Hochleistungs-FKV-Bauteile. Im Forschungsvorhaben konnte gezeigt werden, dass die Herstellung bestimmter 3D-Gewebe mit wenigen Lagen und einfacher Bindung gut funktioniert. Bei der Herstellung von 3D-Geweben mit mehr als 4 Lagen steigt die Faden- Faden-Reibung im Kettfadensystem stark an. Zugleich kann das Webfach nicht vollständig öffnen. Um die Reibkräfte auch bei mehrlagigen 3D-Geweben gering zu halten, sind wei- tere Untersuchungen erforderlich. Für die schädigungsarme Verarbeitung befindet sich momentan eine neue Technik mit Doppelflachstahl-Weblitzen in der Forschungsphase.",7 Diese Technik beruht auf der Modifikation des Litzensystems, die es ermöglicht, die Kett- fäden übereinander zu positionieren. Die Faden-Faden-Reibung beim Weben wird dadurch verringert und die Schädigung der Fäden minimiert.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten | 46-49 |
| Seitenumfang | 4 |
| Band | 66 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Fachzeitschrift | Technische Textilien |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2023 |
| Peer-Review-Status | Ja |
Externe IDs
| ORCID | /0000-0003-0421-4199/work/173051154 |
|---|---|
| ORCID | /0000-0002-9356-5611/work/173054342 |