Quantifying effects of the European Health Data Space on the app ecosystem and data access

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Abstract

Der Zugang zu patientengenerierten Gesundheitsdaten aus mobilen Apps und Wearables spielt in der vernetzten Gesundheitsversorgung eine immer zentralere Rolle. Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) definiert App-Anbieter als Gesundheitsdateninhaber, die verpflichtet sind, Daten für die Patientenversorgung und die Sekundärnutzung weiterzugeben. Wir haben die Kriterien des EHDS für Gesundheitsdateninhaber erfasst und sie auf eine systematische Überprüfung von 100 Gesundheits-Apps angewendet, wobei wir Datenschutzrichtlinien und zugehörige öffentliche Quellen herangezogen haben, um die offengelegten Arten von Gesundheitsdaten und Verarbeitungszwecke zu identifizieren. Insgesamt könnten 18 % der Apps unter den „Personal Health Data Pathway“ und 21 % unter den „Anonymous Health Data Pathway“ fallen. Hochgerechnet auf die derzeit weltweit in App-Stores verfügbaren 337.000 Gesundheits-Apps könnten mehr als 60.700 bzw. 70.800 App-Anbieter die Voraussetzungen erfüllen. Dies deutet darauf hin, dass ein erheblicher Anteil der Gesundheits-Apps für Verbraucher in das regulierte EHDS-Ökosystem für die Sekundärnutzung integriert werden könnte. Das Ausmaß der Datenverfügbarkeit wird von der Durchsetzung der Vorschriften und davon abhängen, wie die Anbieter ihre Datenpraktiken anpassen.

Details

OriginalspracheEnglisch
Seitenumfang9
Fachzeitschriftnpj Digital Medicine
Jahrgang9
Ausgabenummer1
PublikationsstatusVeröffentlicht - 19 Juni 2026
Peer-Review-StatusJa