Pole der Unerreichbarkeit in Deutschland

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Beitragende

  • Martin Behnisch - , Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (Autor:in)
  • Martin Schorcht - , Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (Autor:in)
  • Hanna Poglitsch - , Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (Autor:in)
  • Denis Reiter - , Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (Autor:in)

Abstract

Es wird die Frage adressiert, ob es in Deutschland überhaupt noch gebäudefreie Zonen bzw. sogenannte Pole der Unerreichbarkeit gibt. Auf Basis eines Berechnungsansatzes mittels Euklidischer Distanzen wird gezeigt, dass der abgelegenste Pol der Unerreichbarkeit nur 6,3 km vom nächsten Gebäude entfernt liegt, d. h. einem Kreis mit einem Durchmesser von 12,6 km entspricht. Die ersten fünf Pole werden oder wurden ironischerweise als Truppenübungsplätze genutzt. Die empirischen Befunde stehen im Kontext vieler ökologischer, soziokultureller und wirtschaftlicher Fragen der Stadt- und Raumentwicklung, wie dem Einfluss des Naturschutzes, dem Verlust wertvoller Böden, den Bedingungen für Arbeit, Wohnen und Erholung sowie den Kosten der Infrastruktur.

Details

OriginalspracheDeutsch
TitelFlächennutzungsmonitoring XI
ErscheinungsortBerlin
Herausgeber (Verlag)Rhombos-Verlag, Berlin
Seiten305-311
ISBN (Print)ISBN: 978-3-944101-77-4
PublikationsstatusVeröffentlicht - Dez. 2019
Peer-Review-StatusJa
Extern publiziertJa

Publikationsreihe

ReiheIÖR-Schriften (Bd. 77)