Neue Berechnungsmethode für den Distanzschutz zur Anwendung bei Zwischensystemfehlern auf Doppelleitungen

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Beitragende

Abstract

Durch die wachsende Einspeisung regenerativer Erzeugerleistung stößt das heutige Energieversorgungsnetz zunehmend an seine Belastungsgrenze. Daraus resultiert die Notwendigkeit das Hoch- und Höchstspannungsnetz an die künftig zu erwartende Leistungsauslegung anzupassen. Da lange Planungs- und Genehmigungsverfahren die Errichtung neuer Freileitungstrassen verzögern, wird für das schnellere Umsetzen auf bestehende Trassen zurückgegriffen. Dabei werden mehrere Stromkreise auf gemeinsamen Mastgestängen geführt. Infolgedessen steigt die Wahrscheinlichkeit von Zwischensystemfehlern, welche durch Leiterberührungen oder Leiterseilrisse hervorgerufen werden können. Beim einsystemigen Distanzschutz wird diese Fehlerart nicht ausgewertet, weshalb eine detaillierte Analyse zum Schutzverhalten und zu selektiven Klärungsmöglichkeiten notwendig wird.
Im vorliegenden Beitrag wird eine neue Berechnungsmethode vorgestellt, mit der auch bei Zwischensystemfehlern auf einer Doppelleitung die Fehlerdistanz korrekt berechnet werden kann. Dies ermöglicht einen zuverlässigen Zonenentscheid und eine selektive Abschaltung durch den Distanzschutz.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seitenumfang12
PublikationsstatusVeröffentlicht - 13 Feb. 2026
Peer-Review-StatusNein

Konferenz

Titel19. Symposium Energieinnovation
UntertitelENERGIZING EUROPE Innovationen für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft
KurztitelEnInnov 2026
Veranstaltungsnummer19
Dauer11 - 13 Februar 2026
Webseite
BekanntheitsgradInternationale Veranstaltung
OrtTechnische Universität Graz
StadtGraz
LandÖsterreich

Externe IDs

ORCID /0009-0002-2649-8903/work/217237209
ORCID /0000-0001-8439-7786/work/217237814

Schlagworte

Forschungsprofillinien der TU Dresden

Schlagwörter

  • Zwischensystemfehler, Distanzschutz, Doppelleitung, Fehlerschleifenimpedanz, Mitsystemkopplung