MBrace: Modulares Leichtbaukorsett für die Skolioseversorgung – nutzerzentriert entwickelt, optisch vermessen und KI-gestützt ausgewertet

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Beitragende

  • Axel Spickenheuer - , Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (Autor:in)
  • Thurid Jochim - , Professur für Biomedizinische Technik (Autor:in)
  • Peter Laabs - , Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (Autor:in)
  • Arkadiusz Żurawski - , Jan Kochanowski University in Kielce (Autor:in)
  • Didier Garray - , Sirris (Autor:in)
  • Edwin Henry - (Autor:in)
  • Sascha Bruk - , Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (Autor:in)
  • Jonathan Andrä - , Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (Autor:in)
  • Andreas Heinke - , Professur für Biomedizinische Technik (Autor:in)
  • Nico Stecher - , Professur für Biomedizinische Technik (Autor:in)
  • Anke Tschirschky - , Professur für Biomedizinische Technik (Autor:in)
  • André Kabella - , Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (Autor:in)
  • Jonas Duteloff - , Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (Autor:in)
  • Paul Schlieben - , Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (Autor:in)

Abstract

Das MBrace-Projekt verfolgte das Ziel, die konservative Skolioseversorgung durch die Erforschung neuer Leichtbaumaterialien stärker aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stand ein offenes, modular aufgebautes Korsettkonzept, bei dem die Lastabtragung über faserverstärkte Strukturelemente, individuell anpassbare Kontaktflächen und verstellbare Verbindungselemente erfolgt. Auf Grundlage von Interviews mit Betroffenen sowie numerischen, werkstofftechnischen und fertigungstechnischen Untersuchungen entwickelte das Konsortium unter Einbezug der Perspektiven aus Orthopädietechnik, Physiotherapie und Klinik einen Demonstrator, der Anforderungen an Korrektur und Stabilität mit verbesserter Belüftung, Nachstellbarkeit und Wiederverwendbarkeit verbindet. Parallel dazu wurden optische und dynamische Messverfahren sowie KI-gestützte Auswertungen eingesetzt, um die Wirkung von Korsetten objektiver und ohne ionisierende Strahlung zu begleiten. Der Beitrag ordnet das Projekt technisch ein und zeigt, welche Impulse sich daraus für die Orthopädietechnik ergeben.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)64-71
FachzeitschriftOrthopädie-Technik
Jahrgang77
Ausgabenummer6
PublikationsstatusVeröffentlicht - Juni 2026
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

ORCID /0009-0001-6579-0889/work/220700235
ORCID /0009-0009-4107-9169/work/220700245
ORCID /0009-0009-4218-418X/work/220700278

Schlagworte

ASJC Scopus Sachgebiete

Schlagwörter

  • Orthopädie, Skoliose, korsett