Infinite Scrolling durch das UWG?
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Beitragende
Abstract
Der Beitrag beleuchtet die Unlauterkeit on Infinite Scrolling, also von Designtechniken die insbesondere bei der Konzeption von Onlinemedien zur Anwendung kommen und die dadurch gekennzeichnet sind, dass kontinuierlich und ohne natürliche Pausen immer wieder neue Inhalte nachgeladen werden, ohne dass für die Nutzer ein klares Ende ersichtlich wird. Aufgeworfen wird damit auch die grundsätzliche Frage nach den Grenzen des verbraucherschützenden Lauterkeitsrechts. Diese Grenzen sind auf jeder einzelnen Stufe der tatbestandlichen Prüfung auszuloten, nämlich bei der Frage, ob in dem Design des Infinite Scrolling eine geschäftliche Handlung zu sehen ist, ob die Entscheidung des Nutzers, weiter zu scrollen eine geschäftliche Entscheidung darstellt, ob die Eignung zur wesentlichen geschäftsrelevanten Beeinflussung zu bejahen ist und ob dabei eine Machtposition gegenüber dem Verbraucher zur Ausübung von Druck ausgenutzt wird oder gegen die unternehmerische Sorgfalt verstoßen wird. Zuvor ist aber das Verhältnis zu Art. 25 DSA in den Fokus zu nehmen, weil der EU-Verordnungsgeber hier eine spezielle Vorschrift für die Manipulation der Entscheidungsfähigkeit durch die Gestaltung von Online-Schnittstellen geschaffen hat.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Was Wettbewerbs-, Immaterialgüter und Persönlichkeitsrecht verbindet |
| Redakteure/-innen | Anne Lauber-Rönsberg, Claudia Schlüter |
| Seiten | 83-95 |
| Seitenumfang | 12 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-7489-7212-9 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2026 |
| Peer-Review-Status | Nein |
Schlagworte
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- Infinite Scrolling