Ernst Wilhelm Lotz im Netzwerk der Berliner Avantgarde
Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Forschungsartikel › Beigetragen › Begutachtung
Beitragende
Abstract
In dem Beitrag wird die Einbindung des expressionistischen Dichters Ernst Wilhelm Lotz in die Netzwerke der Berliner Avantgarde untersucht und gezeigt, wie entscheidend persönliche Kontakte für seinen literarischen Erfolg waren. Im Mittelpunkt stehen seine Beziehungen zu Akteuren wie Herwarth Walden, Kurt Hiller und Ludwig Meidner, die seine Karriere und sein Nachleben wesentlich prägten. Besonders hervorgehoben wird die Freundschaft zu Hiller, der Lotz nach dessen frühem Tod als visionären Dichter stilisierte und damit seine Rezeption nachhaltig beeinflusste. Seine Aufnahme in Menschheitsdämmerung erscheint somit als Ergebnis sowohl literarischer Qualität als auch erinnerungspolitischer Kanonisierung.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 57-67 |
| Seitenumfang | 10 |
| Fachzeitschrift | Expressionismus |
| Jahrgang | 2026 |
| Ausgabenummer | 23 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Mai 2026 |
| Peer-Review-Status | Ja |