Der Fall „Hypezig“: Analytische Perspektiven auf urbane Clubkultur zwischen alltäglicher Subjektivierung und der Verarbeitung globaler Krisen am Beispiel empirischer Untersuchungen in Leipzig

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Beitragende

Abstract

Seit der Covid-19-Pandemie ist die Clubkultur mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, die sich bis zu einem vielfach postulierten „Clubsterben“ ausgedehnt haben. Wir zeigen mithilfe einer Reihe qualitativer Interviews am Fallbeispiel Leipzig wie innerhalb der Clubkultur gesellschaftliche Krisen verhandelt werden. Dabei analysieren wir mithilfe eines relationalen Place-Begriffes wie Clubs zu Orten der alltäglichen Subjektivierung werden, die für Szeneangehörige auf verschiedene Weise mit Bedeutung aufgeladen werden. Als Ergebnisse unserer Studie diskutieren wir die krisenhaften Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sowie die szeneinternen Debatten um Safe Spaces und den Nahostkonflikt mithilfe unseres konzeptionellen Zugriffs.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)137-160
Seitenumfang24
FachzeitschriftBerichte : Geographie und Landeskunde
Jahrgang99
Ausgabenummer2
PublikationsstatusVeröffentlicht - Apr. 2026
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

ORCID /0009-0008-8751-2274/work/213789049
ORCID /0009-0000-3063-6673/work/213789173
Scopus 105037202786

Schlagworte

Schlagwörter

  • COVID-19, Leipzig, Middle East conSict, club culture, displacement, everyday subjectiKcation, place, safe spaces