Das Sprachbuch des Georg von Nürnberg (1424) vs. Ein Rusch Boeck (16. Jh.): Was uns historische Fremdsprachenlehrwerke noch über Sprachgebrauch und Sprachidentität verraten
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Beitragende
Abstract
Die Untersuchung historischer Sprachlehr- und Gesprächsbücher ist in den vergangenen Jahrzehnten vorrangig aus sprachphilosophischer, fremdsprachendidaktischer und linguistischer Perspektive erfolgt. Insbesondere in den letzten Jahren rückten methodische Herausforderungen bei der Arbeit mit historischen Fremdsprachenlehrwerken sowie Strategien zu deren Überwindung verstärkt in den Fokus. Das Potenzial dieser Textsorte für die Analyse des Sprachgebrauchs und der Sprachidentität wurde jedoch bislang nicht umfassend ausgeschöpft. Der vorliegende Beitrag zielt darauf ab, die Gemeinsamkeiten und insbesondere die Unterschiede zwischen dem ältesten deutsch-italienischen Sprachbuch des Georg von Nürnberg und dem anonym überlieferten Ein Rusch Boeck im Hinblick auf die Reflexionen zur Sprachidentität und implizite Äußerungen zum Sprachgebrauch eingehender zu untersuchen.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Sprachgebrauch und Sprachidentitäten |
| Redakteure/-innen | Florina Zülli, Ronja Eggenschwiler, Christa Dürscheid |
| Erscheinungsort | Tübingen |
| Herausgeber (Verlag) | Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen |
| Seiten | 37-60 |
| Auflage | 1 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-381-13503-5 |
| ISBN (Print) | 978-3-381-13501-1 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2 März 2026 |
| Peer-Review-Status | Ja |
Schlagworte
Schlagwörter
- Georg von Nürnberg, Ein Rusch Boeck, Historische Fremdsprachenlehrwerke, Sprachgebrauch, Sprachidentität