Das "Kaiserbaby" aus der Dresdner Königlichen Frauenklinik: Eine Puppe als Übungsobjekt in der Hebammenausbildung
Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Forschungsartikel › Eingeladen › Begutachtung
Beitragende
Abstract
Der Beitrag untersucht die praktische Verwendung des sogenannten „Kaiserbabys“, einer Babypuppe der Thüringer Puppenmanufaktur Kämmer & Reinhardt, in der Königlichen Frauenklinik Dresden um 1910. Nach mündlicher Überlieferung diente sie der Ausbildung von Hebammenschülerinnen und möglicherweise auch der Unterweisung von Hausschwangeren in der Säuglingspflege. Obwohl sich ihre Verwendung als Lehrmittel nicht eindeutig belegen lässt, verweist das Objekt auf eine bislang wenig erforschte Phase der Hebammenausbildung vor der Einführung spezialisierter Übungspuppen wie Käthe Kruses „Träumerchen“ (1925). Das „Kaiserbaby“ wird in den Kontext historischer Ausbildungspraktiken eingeordnet und als Quelle zur Geschichte der Gebäranstalten, der Hebammenausbildung und der materiellen Lehrkultur vorgestellt.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 305-315 |
| Seitenumfang | 11 |
| Fachzeitschrift | Medizinhistorisches Journal = Medicine and the life sciences in history |
| Jahrgang | 61 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Sept. 2026 |
| Peer-Review-Status | Ja |
Schlagworte
DFG-Fachsystematik nach Fachkollegium
Fächergruppen, Lehr- und Forschungsbereiche, Fachgebiete nach Destatis
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Schlagwörter
- Hebammenausbildung, Säuglingspflegerin, Königliche Frauenklinik Dresden