CO2-Neutralität und Effizienz: Powersport 2.0 im Performancetest
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Beitragende
Abstract
Basierend auf vielfältigen Voruntersuchungen zur Umsetzbarkeit des motorischen Downsizings im Powersports-Segment, kann nun unter anderem ein vollständiges Betriebskennfeld des „aufgeladenen“ Antriebsstranges vorgestellt und untersucht werden.
Der methanolbetriebene Reihenzweizylinder mittleren Hubraums liefert durch die mechanische Anbindung eines Spiralladers ein Drehmomentplateau von über 110Nm in einem weiten Drehzahlbereich von 4000 bis 8000min-1. Dieses wird durch Ladedrücke von etwa 1,8bar ermöglicht und gipfelt in einer Spitzenleistung von etwa 100kW. Der Motor wird im gesamten Kennfeld stöchiometrisch betrieben und zeigt ein ausgeprägtes Wirkungsgradoptimum von etwa 35% bei mittleren Lasten. Dies wirkt sich vorteilhaft auf den Realfahrverbrauch aus, da die dafür entscheidenden Betriebszustände im Bereich der Fahrwiderstandskurve liegen. Die für Zweiräder typische hohe Drehmomentreserve für Beschleunigungsvorgänge wird durch den mechanischen Lader unter Beibehaltung eines sehr direkten Ansprechverhaltens ermöglicht.
Die Ansprechzeiten sowie auch der Verbrauch in Vergleichszyklen wie dem WMTC wurde am Motorenprüfstand mithilfe einer Hardware-in-the-Loop (HiL) Simulation untersucht. Die erreichte Dynamik im transienten Ladedruckaufbau liegt im Bereich weniger Arbeitsspiele und damit auf dem Niveau des ursprünglichen Saugmotors.
Der methanolbetriebene Reihenzweizylinder mittleren Hubraums liefert durch die mechanische Anbindung eines Spiralladers ein Drehmomentplateau von über 110Nm in einem weiten Drehzahlbereich von 4000 bis 8000min-1. Dieses wird durch Ladedrücke von etwa 1,8bar ermöglicht und gipfelt in einer Spitzenleistung von etwa 100kW. Der Motor wird im gesamten Kennfeld stöchiometrisch betrieben und zeigt ein ausgeprägtes Wirkungsgradoptimum von etwa 35% bei mittleren Lasten. Dies wirkt sich vorteilhaft auf den Realfahrverbrauch aus, da die dafür entscheidenden Betriebszustände im Bereich der Fahrwiderstandskurve liegen. Die für Zweiräder typische hohe Drehmomentreserve für Beschleunigungsvorgänge wird durch den mechanischen Lader unter Beibehaltung eines sehr direkten Ansprechverhaltens ermöglicht.
Die Ansprechzeiten sowie auch der Verbrauch in Vergleichszyklen wie dem WMTC wurde am Motorenprüfstand mithilfe einer Hardware-in-the-Loop (HiL) Simulation untersucht. Die erreichte Dynamik im transienten Ladedruckaufbau liegt im Bereich weniger Arbeitsspiele und damit auf dem Niveau des ursprünglichen Saugmotors.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | 30. Aufladetechnische Konferenz Dresden |
| Seitenumfang | 26 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Sept. 2026 |
| Peer-Review-Status | Nein |