Beanspruchung durch digitale Technologien im Arbeitskontext: Vergleich von Basisarbeit, Facharbeit und hochqualifizierter Arbeit

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Abstract

Die Nutzung digitaler Technologien und deren Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden hängen u. a. von der Art
der Tätigkeit ab. Im vorliegenden Beitrag wurde auf Basis einer Sekundäranalyse des Datensatzes „Gesund digital arbeiten“
untersucht, wie stark Beschäftigte der folgenden drei Tätigkeitsgruppen Technobeanspruchung erleben: (1) Basisarbeit ohne
erforderlichen Berufsabschluss, (2) Facharbeit mit Berufsabschluss und (3) hochqualifizierte Arbeit mit akademischem
Abschluss. Die Ergebnisse zeigen, dass die höchste Technobeanspruchung bei hochqualifizierter Arbeit auftritt, gefolgt
von Basisarbeit und schließlich Facharbeit. Dieser Zusammenhang wird vollständig durch die jeweilige Technobelastung
mediiert; Bildungsniveau und Technologienutzung zeigen partielle Mediationseffekte. Besonders die Nutzung innovativer
Technologien, die häufiger in hochqualifizierter Arbeit vorkommen, ist mit höherer Technobeanspruchung verbunden,
während etablierte Bürotechnologien, die überwiegend in Facharbeit genutzt werden, eher entlastend wirken.
Praktische Relevanz: Der Beitrag zeigt, dass digitale Technologien in den drei Tätigkeitsgruppen Basisarbeit, Facharbeit
und hochqualifizierte Arbeit unterschiedliche Beanspruchungsprofile erzeugen und liefert dafür Erklärungsansätze.

Details

OriginalspracheDeutsch
FachzeitschriftZeitschrift für Arbeitswissenschaft : ZfA
PublikationsstatusElektronische Veröffentlichung vor Drucklegung - 2 Apr. 2026
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

ORCID /0000-0002-7813-1786/work/211003647

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