Auf der Sonnenseite des Lebens – Die Auswirkung der Umgebungslichtintensität auf postoperatives Schmerzempfinden
Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Forschungsartikel › Beigetragen › Begutachtung
Beitragende
Abstract
Im Rahmen einer prospektiven multizentrischen Registerstudie zur Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie (QUIPS) untersuchten wir die Auswirkungen der Lichtintensität im Patientenzimmer am ersten postoperativen Tag auf das Schmerzempfinden.
Hierbei wurden die von den Patientinnen und Patienten berichteten Ergebnisse (patient-reported outcomes, PROs) in Bezug auf Schmerzen und Nebenwirkungen durch einen standardisierten Fragebogen erfasst. Gleichzeitig wurden die Lichtintensität in ihrem Zimmer am ersten postoperativen Tag gemessen sowie demografische Daten und die perioperative Schmerzmedikation dokumentiert. Der primäre Endpunkt war der maximale Schmerz, der auf einer numerischen Bewertungsskala (NRS) von 0 bis 10 bewertet wurde. Die sekundären Endpunkte waren Schmerzen bei Bewegung, Stimmung, Übelkeit, Müdigkeit und Zufriedenheit. Die Lichtintensität wurde mit einem kalibrierten Lichtmessgerät gemessen. Für die Analyse wurden lineare und logarithmisch-lineare Regressionsmodelle mit Alter, Geschlecht, vorbestehenden chronischen Schmerzen, ASA-Status und logarithmierter Lichtintensität als unabhängige Variablen verwendet. Insgesamt wurden die Daten von 539 chirurgischen Patientinnen und Patienten aus neun Krankenhäusern erhoben. In unserer Studie wurde kein Zusammenhang zwischen der Lichtintensität und der maximalen Schmerzintensität festgestellt. Die Daten zeigten jedoch überraschend einen starken positiven Zusammenhang zwischen der Lichtintensität und dem sekundären Endpunkt Übelkeit.
Hierbei wurden die von den Patientinnen und Patienten berichteten Ergebnisse (patient-reported outcomes, PROs) in Bezug auf Schmerzen und Nebenwirkungen durch einen standardisierten Fragebogen erfasst. Gleichzeitig wurden die Lichtintensität in ihrem Zimmer am ersten postoperativen Tag gemessen sowie demografische Daten und die perioperative Schmerzmedikation dokumentiert. Der primäre Endpunkt war der maximale Schmerz, der auf einer numerischen Bewertungsskala (NRS) von 0 bis 10 bewertet wurde. Die sekundären Endpunkte waren Schmerzen bei Bewegung, Stimmung, Übelkeit, Müdigkeit und Zufriedenheit. Die Lichtintensität wurde mit einem kalibrierten Lichtmessgerät gemessen. Für die Analyse wurden lineare und logarithmisch-lineare Regressionsmodelle mit Alter, Geschlecht, vorbestehenden chronischen Schmerzen, ASA-Status und logarithmierter Lichtintensität als unabhängige Variablen verwendet. Insgesamt wurden die Daten von 539 chirurgischen Patientinnen und Patienten aus neun Krankenhäusern erhoben. In unserer Studie wurde kein Zusammenhang zwischen der Lichtintensität und der maximalen Schmerzintensität festgestellt. Die Daten zeigten jedoch überraschend einen starken positiven Zusammenhang zwischen der Lichtintensität und dem sekundären Endpunkt Übelkeit.
Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 13-19 |
| Seitenumfang | 7 |
| Fachzeitschrift | Anästhesiologie & Intensivmedizin : A & I |
| Jahrgang | 66 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Jan. 2025 |
| Peer-Review-Status | Ja |
Schlagworte
Schlagwörter
- Light Therapy, Nausea, Pain The, Postoperative Pain, rapy