Analyse der Populationsdynamik des Vorkommens der Europäischen Wildkatze (Felis silvestris silvestris, SCHREBER 1777) in der Nordaue des Leipziger Auwaldes.
Publikation: Hochschulschrift/Abschlussarbeit › Bachelorarbeit
Beitragende
Abstract
Zusammenfassung:
In der vorliegenden Arbeit wurde das Wildkatzenvorkommen im Leipziger Auwald auf die Populationszusammensetzung und -dynamik untersucht. Das nunmehr in der Nordaue des Leipziger Auwaldes etablierte Vorkommen spricht dafür, dass dieser Standort geeignete Lebensraumbedingungen für ein dauerhaftes Wildkatzenvorkommen bietet. In diesem Untersuchungsgebiet wurden durch den BUND in den Monaten Januar-April der Jahre 2016-2020 Haarproben über angeraute, baldrianbeköderte Lockstöcke gesammelt, die für die anschließende genetische Auswertung zur Verfügung standen. Insgesamt konnten für diesen Zeitraum 29 genotypisch verschiedene Wildkatzen, sowie drei Totfunde, festgestellt werden. Mit den genetischen Nachweisen wurden eine Populationsdichteschätzung und eine Ableitung der minimalen Streifgebietsgrößen mittels der MCP-Methode durchgeführt. Ziel war es einen Einblick in die Zusammensetzung und Entwicklung des Vorkommens zu bekommen, sowie erste Tendenzen zu Streifgebietsgrößen im anthropogen geprägten Auwald zu geben. Es ergab sich eine Dichte von 0,56 Wildkatzen pro km2, sowie mittlere Streifgebietsgrößen von 548 ha für männliche Individuen und 315 ha für weibliche Wildkatzen.
In der vorliegenden Arbeit wurde das Wildkatzenvorkommen im Leipziger Auwald auf die Populationszusammensetzung und -dynamik untersucht. Das nunmehr in der Nordaue des Leipziger Auwaldes etablierte Vorkommen spricht dafür, dass dieser Standort geeignete Lebensraumbedingungen für ein dauerhaftes Wildkatzenvorkommen bietet. In diesem Untersuchungsgebiet wurden durch den BUND in den Monaten Januar-April der Jahre 2016-2020 Haarproben über angeraute, baldrianbeköderte Lockstöcke gesammelt, die für die anschließende genetische Auswertung zur Verfügung standen. Insgesamt konnten für diesen Zeitraum 29 genotypisch verschiedene Wildkatzen, sowie drei Totfunde, festgestellt werden. Mit den genetischen Nachweisen wurden eine Populationsdichteschätzung und eine Ableitung der minimalen Streifgebietsgrößen mittels der MCP-Methode durchgeführt. Ziel war es einen Einblick in die Zusammensetzung und Entwicklung des Vorkommens zu bekommen, sowie erste Tendenzen zu Streifgebietsgrößen im anthropogen geprägten Auwald zu geben. Es ergab sich eine Dichte von 0,56 Wildkatzen pro km2, sowie mittlere Streifgebietsgrößen von 548 ha für männliche Individuen und 315 ha für weibliche Wildkatzen.
Details
Originalsprache | Deutsch |
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Qualifizierungsstufe | Bachelor of Science |
Gradverleihende Hochschule | |
Betreuer:in / Berater:in |
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Datum der Verteidigung (Datum der Urkunde) | 25 März 2022 |
Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2 März 2022 |
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Schlagworte
Schlagwörter
- Wildkatze, Felis silvestris, Populationsdynamik, Leipziger Auwald, Monitoring