Adhäsives Verbinden im Konstruktiven Glasbau – Klebstoffanalytik mit FTIR-Spektroskopie

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftForschungsartikelBeigetragenBegutachtung

Abstract

Die moderne Architektur wird von gläsernen Fassaden und ausgefallenen Konstruktionen aus Glas geprägt. Dabei wird Glas nicht nur als raumabschließendes Element verwendet, sondern auch konstruktiv eingesetzt und zunehmend an der Lastabtragung beteiligt.

Die Integration von Glaselementen in die Baukonstruktion erfolgt unter anderem über mechanisch ausgeführte, punktförmige Lagerungen, wobei Lochleibungsverbindungen am häufigsten eingesetzt werden. Deren großer Nachteil liegt in den hierfür notwendigen Bohrungen im Glas. Diese stellen eine Materialschwächung dar und sind bei der Bemessung zu berücksichtigen. Zusätzlich ergeben sich durch die punktförmigen Lagerungen Spannungskonzentrationen, die im Glas nicht umgelagert oder abgebaut werden können. Eine Alternative bilden Klebverbindungen. Sie entsprechen den Grundlagen materialgerechten Konstruierens im Glasbau, führen bei den Punktlagerungen zu deutlich günstigeren Glasbemessungen und schließen Glasversagen im Bohrlochbereich aus.

Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)58-61
FachzeitschriftGIT : Labor-Fachzeitschrift
Jahrgang59
Ausgabenummer9
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2015
Peer-Review-StatusJa

Externe IDs

ORCID /0000-0001-8714-5963/work/142246835

Schlagworte