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Modellierprozesse im Anfangsunterricht Chemie qualitativ beschreiben

Aktivität: Vortrag oder Präsentation an externen Einrichtungen/Veranstaltungen › Vortrag › Beigetragen

Datum

9 Sept. 2026

Beschreibung

Ziel des Chemieunterrichts ist es, u.a., Lernende neben der Beschreibung von Stoffen und Prozessen auf makroskopischer Ebene auch zu deren fachlich adäquater Erklärung auf submikroskopischer Ebene zu befähigen. Hierfür müssen Lernende Modellvorstellungen nicht nur kennen, sondern gezielt (weiter)entwickeln und anwenden, indem sie deren Elemente bewusst aus- und/oder abwählen und zu Argumenten kombinieren. Diese Modellarbeit impliziert für naturwissenschaftliches Denken charakteristische, kognitive Prozesse, die jedoch durch von wissenschaftlichen Vorstellungen abweichende Lernendenvorstellungen beeinflusst werden können. Vorgestellt wird ein Ansatz zur qualitativen Beschreibung dieser Modellierprozesse, dessen wesentliches Ergebnis ein Kategoriensystem, basierend auf Ansätzen des Resources Framework und des Mechanistic Reasoning, ist. Anhand von Forschungsdaten eines Promotionsvorhabens, in dem Lehr-LernKonzepte zum Bau der Metalle entwickelt, erprobt und evaluiert werden, wird gezeigt, wie sich damit die
(Weiter-)Entwicklung von Modellvorstellungen prozessbegleitend erfassen lässt.

(Fach-)Tagung

TitelJahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik 2026
UntertitelNachhaltigkeit – Demokratie – Transformation: Naturwissenschaftliche Bildung im Umbruch
KurztitelGDCP Jahrestagung 2026
Dauer7 - 10 September 2026
Webseite
OrtPädagogische Hochschule Heidelberg
StadtHeidelberg
LandDeutschland

Schlagworte

Schlagwörter

  • Modelle, Qualitative Forschung, Chemiedidaktik