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Beratungsforschung und -praxis im Spannungsfeld von Klassismus und Teilhabe

Aktivität: Vortrag oder Präsentation an externen Einrichtungen/Veranstaltungen › Vortrag › Beigetragen

Datum

24 März 2026

Beschreibung

Armut, bildungsbezogene Abwertung oder Ausschlüsse entlang klassistischer Strukturen (Gamper & Kupfer 2023) äußern sich häufig in Benachteiligung, fehlender Teilhabe, Stereotypisierung und Stigmatisierung. Solche Erfahrungen sind auch Gegenstand diskriminierungssensibler psychosozialer wie sozialpädagogischer Beratungsforschung und -praxis (u.a. Liu 2013; Sturm & Gibson 2017). Dabei gilt professionelle Beratung mit ihren diversen Unterstützungsfunktionen (Sickendiek, Engel & Nestmann 2008) als „‘übliche‘ Reaktion auf prekäre und riskante Lebenslagen größerer Bevölkerungsgruppen“ (Nestmann 2013, S. 836). Eine differenztheoretische Auseinandersetzung mit soziale Ungleichheit adressierende Beratungsforschung und -praxis (Sickendiek 2020) lässt hierbei Beratung selbst als ambivalenten Ort sichtbar werden – einerseits als Raum für Anerkennung, Reflexion und Subjektivierung, andererseits aber auch als Ort potenzieller Reproduktion normativer Erwartungen (etwa schon Mecheril 2004). Der theoretisch angelegte Beitrag eruiert u.a. anhand eines Studienreviews, (ie Beratung(sforschung) intersektional (Winker & Degele 2009; Großmaß & Mayer 2018) inmitten gesellschaftlicher Bruchlinien und bezogen auf Fragen nach Zugehörigkeit diskriminierungssensibel und insbesondere klassismuskritisch agieren kann.

Konferenz

Titel30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
UntertitelBrüche
KurztitelDGfE 2026
Veranstaltungsnummer30
Dauer22 - 25 März 2026
Webseite
BekanntheitsgradNationale Veranstaltung
OrtLudwig-Maximilians-Universität München (LMU)
StadtMünchen
LandDeutschland

Schlagworte

Schlagwörter

  • Beratungsforschung, Klassismus, Beratung

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